Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien an der Ostsee - Grömitz

Seit 1813 ist das etwa 7800 Einwohner zählende Grömitz auf der Halbinsel Wagrien Seebad. Es liegt am Nordrand der Lübecker Bucht, etwa 30 Kilometer von Timmendorfer Strand entfernt. Anders als dieser Ort hat Grömitz jedoch keinen Bahnhof. Für Bahnreisende geht es ab Neustadt in Holstein mit dem Bus weiter. Mit dem Auto dauert die Anreise ab Hamburg etwa anderthalb Stunden. Nach Sankt Peter-Ording und Westerland ist Grömitz der drittwichtigste Ferienort in ...

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Durchschnittspreise Top Wohnlage Gute Wohnlage Mittlere Wohnlage Einfache Wohnlage
Einfamilien-
haus Kaufpreis (€)
400.000 - 700.000
230.000 - 420.000
180.000 - 250.000
120.000 - 190.000
Eigentums-
wohnung Kaufpreis pro qm (€)
3000 - 4000
1800 - 3200
1300 - 1900
800 - 1400
Haus Miete pro Woche (€)
650 - 900
400 - 850
300 - 500
k.A.*
Wohnung Miete pro Woche (€)
500 - 800
300 - 760
240 - 420
k.A.*
Durchschnittliche Preis- und Mietspannen in Euro für Eigenheime sowie Wohnungen, die bei Wohnfläche, Ausstattung oder Grundstücksgröße typisch für die jeweilige Lagekategorie sind. Als Neubau gelten Objekte, die nicht älter als fünf Jahre sind oder die gerade errichtet werden. Bei Immobilien, die dem Standard nicht entsprechen, können Preise und Mieten von den genannten Werten abweichen. Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2011 (*k.A: kein ausreichendes Angebot)
Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien an der Ostsee - Grömitz

Seit 1813 ist das etwa 7800 Einwohner zählende Grömitz auf der Halbinsel Wagrien Seebad. Es liegt am Nordrand der Lübecker Bucht, etwa 30 Kilometer von Timmendorfer Strand entfernt. Anders als dieser Ort hat Grömitz jedoch keinen Bahnhof. Für Bahnreisende geht es ab Neustadt in Holstein mit dem Bus weiter. Mit dem Auto dauert die Anreise ab Hamburg etwa anderthalb Stunden.

Nach Sankt Peter-Ording und Westerland ist Grömitz der drittwichtigste Ferienort in Schleswig-Holstein und wurde bereits mehrfach als besonders familienfreundlich ausgezeichnet: Alle Wassersportarten werden geboten, mit dem Strandhaus haben Kinder und Jugendliche einen Treffpunkt während die Best-Ager eher ihren Abschlag auf dem 27-Loch-Golfplatz üben, sich im Wellarium massieren lassen oder schwimmen. 2009 verbrachten rund 144.000 Gäste ihre Ferien in Grömitz, etwa 7000 mehr als im Vorjahr. Mit zweistelligen Buchungszuwächsen sind Ferienhäuser im Grömitz besonders gefragt. Pro Woche muss man je nach Größe und Ausstattung mit Preisen bis zu 900 Euro rechnen. Die Häuser sind bis zu 40 Wochen im Jahr vermietet.

Im Ort selbst entstehen Neubauten nur in Baulücken. Besonders schöne findet man oberhalb des Yachthafens am Königsredder. Zu den weiteren Toplagen zählt die rund fünf Kilometer lange Hafenpromenade.

In Grömitz gibt es viele renovierungsbedürftige Immobilien der 70er-Jahre. Wer eine Ferienimmobilie an der Ostsee sucht, wird hier deshalb leichter fündig – und das noch zu einem bezahlbaren Preis, verglichen mit den Trendbadeorten Timmendorfer Strand oder Travemünde. Fehlenden Glamour macht der Ort durch mehr Strand wett, was den Kauf einer Immobilie besonders für Familien interessant macht. Außer ihnen investieren vor allem Ruheständler und Kapitalanleger in Grömitz. Ein schickes Haus in der Nähe des Yachthafens aus dem Jahr 2006 gibt es bereits für rund 250.000 Euro.

Der Trend zu Ferienwohnungen und –häusern ist trotz des diesjährigen mauen Sommers ungebrochen nach dem Motto: lieber frische Luft als Affenhitze und kurze Anreisewege unabhängig von Fluglotsenstreiks. In den kommenden zwölf Monaten rechnen die Experten mit stabilen Preisen.

Immobilienpreise in Grömitz

Ferienhaus Kaufpreis in Euro:120.000 - 700.000
Ferienwohnung Kaufpreis pro qm:800 - 4000
Capital-Urteil**: 
Durchschnittspreise in Euro für typische Objekte; Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2011
Preisprognose für 12 Monate: = mehr als +5%, = +2 bis +5%, = +2 bis -2%, = -2 bis -5%, = mehr als -5%.
(*kein ausreichendes Angebot; **Capital-Urteil: Ein Haus steht für "Finger weg",fünf Häuser stehen für ein "sehr attraktives Investment")
capital.de, 12.10.2011