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Die besten Wohnlagen für Ferienimmobilien auf Sylt - Westerland
Wer erstmals von den grausamen Bausünden der 70-er Jahre in Westerland empfangen wird, kann sich kaum vorstellen, dass man hier freiwillig Urlaub macht – oder gar Eigentum erwirbt: Betonklötze so weit das Auge reicht, mal in gelb-braun, mal in grau-grün. Aber das stört hier niemanden, der zwischen Friedrichstraße und Strandstraße schon am frühen Vormittag seinen ersten Prosecco des Tages nimmt. Die Inselmetropole ist ganzjährig ein lebhaftes Seebad...
Wer erstmals von den grausamen Bausünden der 70-er Jahre in Westerland empfangen wird, kann sich kaum vorstellen, dass man hier freiwillig Urlaub macht – oder gar Eigentum erwirbt: Betonklötze so weit das Auge reicht, mal in gelb-braun, mal in grau-grün. Aber das stört hier niemanden, der zwischen Friedrichstraße und Strandstraße schon am frühen Vormittag seinen ersten Prosecco des Tages nimmt. Die Inselmetropole ist ganzjährig ein lebhaftes Seebad mit schicken Boutiquen, teuren Label-Stores und meist überfüllten Cafés. Selbst wer beim Nobel-Fischhändler Gosch seine Flusskrebsschwänzchen in Cocktailsoße genießt, nimmt auf harten Holzbänken Platz – oder isst gleich im Stehen. Auf Sylt ist das halt so.
Als Immobilienstandort kann Westerland zwar nicht mit Wenningstedt oder Keitum mithalten, aber der Ausverkauf der Insel hat auch hier nicht halt gemacht. Selbst Wohnungen in den optisch wenig ansprechenden Hochhäusern im Kurzentrum erzielen seit Jahren Höchstpreise. Im 10. Stock mit Seeblick kostet der Quadratmeter bis zu 15.000 Euro. Vor fünf Jahren waren es noch 10.000 Euro. Selbst Mini-Immobilien sollen über 5000 Euro je Quadratmeter erzielen: ein 18-Quadratmeter-Appartment ist aktuell für 95.000 Euro im Angebot. Die Variante mit 38 Quadratmeter Wohnfläche kommt auf 265.000 Euro – inklusive elf Prozent Nebenkosten macht das einen Quadratmeterpreis von 7000 Euro.
Baugrund ist zudem rar. Kommt mal ein Grundstück auf den Markt und sei es auch nur gerüchteweiser, „belagern gleich ein gutes Dutzend Bauträger den Eigentümer“, weiß ein Westerländer Makler zu berichten. Neubauwohnungen kosten zwischen 7000 und 8000 Euro je Quadratmeter, Bestandswohnungen kommen auf 3000 bis 5000 Euro je Quadratmeter. Liegen sie in einer Wohnanlage mit eigenem Wellnessbereich – umso besser. Solche Objekte sind immer häufiger komplett ausgelastet – mit Seeblick kommen sie auf eine Auslastung von 300 Tagen im Jahr. Dann können sie auch schnell Quadratmeterpreise von 8000 bis 10.000 Euro erreichen. Freistehende Häuser werden zwischen 500.000 und bis zu 4,5 Mio. Euro gehandelt. Haushälften liegen zwischen 500.000 Euro und bis zu 1,5 Mio. Euro in Strandnähe.
Der Vermietungsmarkt ist stabil – wenn auch schon auf hohem Niveau: 300 Euro Miete am Tag sind der Einstiegspreis bei Luxusobjekten. Und die werden gezahlt. In der Hauptsaison ist ohnehin alles ausgebucht.
Immobilienpreise in Westerland
| Ferienhaus Kaufpreis in Euro: | 750.000 - 3.000.000 | |
| Ferienwohnung Kaufpreis pro qm: | 5000 - 12.000 | |
| Capital-Urteil**: | ![]() |
Preisprognose für 12 Monate:
= mehr als +5%,
= +2 bis +5%,
= +2 bis -2%,
= -2 bis -5%,
= mehr als -5%.
(*kein ausreichendes Angebot; **Capital-Urteil: Ein Haus steht für "Finger weg",fünf Häuser stehen für ein "sehr attraktives Investment")

