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Alter Hafen – neues Image - Die besten Wohnlagen in Oldenburg
Bislang lockte die Universitätsstadt vor allem mit Gründerzeitflair, Familienfreundlichkeit und der Nähe zur Natur. Jetzt setzen die Stadtplaner neue Impulse: Areale wie der Alte Stadthafen sollen zu modernen Quartieren am Wasser entwickelt werden – aber bezahlbar bleiben. Mit...
| Durchschnittspreise | Einfamilienhaus Kaufpreis | Eigentumswohnung Kaufpreis pro qm | Haus oder Wohnung Miete pro qm | ||||
| Achterdiek | 300 000 bis 600 000 | ![]() | k.A.* | k.A.* | |||
| Bürgerfelde/Dietrichsfeld | 150 000 bis 350 000 | ![]() | 1000 bis 2000 | ![]() | 5,00 bis 6,50 | ![]() | |
| Dobbenviertel | 300 000 bis 800 000 | ![]() | 1500 bis 3000 | ![]() | 6,50 bis 9,50 | ![]() | |
| Donnerschwee | 120 000 bis 280 000 | ![]() | 1000 bis 2000 | ![]() | 5,00 bis 6,50 | ![]() | |
| Eversten/Bloherfelde | 170 000 bis 350 000 | ![]() | 1100 bis 2200 | ![]() | 5,50 bis 7,50 | ![]() | |
| Gerichtsviertel | 300 000 bis 650 000 | ![]() | 1500 bis 2800 | ![]() | 6,00 bis 8,50 | ![]() | |
| Haarentor/Wechloy | 150 000 bis 300 000 | ![]() | 1000 bis 2200 | ![]() | 5,50 bis 7,50 | ![]() | |
| Kreyenbrück | 100 000 bis 250 000 | ![]() | 800 bis 1700 | ![]() | 4,50 bis 6,50 | ![]() | |
| Ofenerdiek | 120 000 bis 280 000 | ![]() | 1200 bis 2000 | ![]() | 5,00 bis 6,50 | ![]() | |
| Osternburg | 100 000 bis 280 000 | ![]() | 1000 bis 2000 | ![]() | 4,00 bis 6,50 | ![]() | |
| Ziegelhof/Haarenesch | 150 000 bis 450 000 | ![]() | 1300 bis 2800 | ![]() | 6,00 bis 7,50 | ![]() | |
| Durchschnittspreise in Euro für typische Objekte; *kein ausreichendes Angebot | |||||||
Immobilien Angebote in dieser Region:
Bislang lockte die Universitätsstadt vor allem mit Gründerzeitflair, Familienfreundlichkeit und der
Nähe zur Natur. Jetzt setzen die Stadtplaner neue Impulse: Areale wie der Alte Stadthafen sollen zu
modernen Quartieren am Wasser entwickelt werden – aber bezahlbar bleiben.
Mit Neid blicken die Bewohner anderer
Städte in den Nordwesten. Während vielerorts
Jahr für Jahr die Einwohnerzahlen
sinken, können sich die Oldenburger
über konstanten Zuwachs freuen. Soeben
wurde die Marke von 161.000 Einwohnern
in der Universitätsstadt überschritten.
Die Carl-von-Ossietzky-Universität,
eine rege Forscher- und Gründerszene,
der geplante Ausbau des Klinikums
Oldenburg
zur Uniklinik sowie aufstrebende
Technologieunternehmen,
vornehmlich aus dem Feld der erneuerbaren
Energien, geben der Stadt wissenschaftlich
und wirtschaftlich Schwung.
Von dem kontinuierlichen Zuwachs und
dem guten Wirtschaftsklima profitiert der
Immobilienmarkt. Die Preise für Wohneigentum
sind stabil.
Die Zeichen stehen auf Expansion.
Seit fünf Jahren zählt Oldenburg zur
europäischen Metropolregion Bremen-
Oldenburg. Die ehemalige Residenzstadt
ist die viertgrößte Kommune in Niedersachsen.
Der Titel „Stadt der Wissenschaft“
hat sie im vergangenen Jahr auch
überregional noch bekannter gemacht.
Eine gute Infrastruktur, die Nähe zu großen
Städten wie Bremen, Hannover oder
zum niederländischen Groningen, eine
gute Bausubstanz und hohe Lebensqualität
machen Oldenburg selbst für
überzeugte Großstädter zu einem lebenswerten
Wohnort.
Die Stadt kann mit einem hohen Freizeitwert
punkten. Die Nordsee ist nicht
einmal 100 Kilometer entfernt, das Zwischenahner
Meer liegt gleich um die Ecke,
und rund um Oldenburg gibt es zahlreiche
Wälder sowie die reizvolle Geestlandschaft.
Vor allem in den äußeren
Stadtvierteln mischen sich ländliches und
städtisches Leben. Prächtige Bauernhäuser
stehen neben kleinen Villen, umgeben wiederum von schmucken Neubausiedlungen.
Oldenburg bietet alle Annehmlichkeiten
einer Großstadt – zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte,
ein großes Spektrum
an Freizeit- und Kulturangeboten,
eine rege Café- und Restaurantszene –,
trotzdem ist die Stadt überschaubar. Hektik
gibt es nicht. Die innenstadtnahen
Viertel können problemlos mit dem Fahrrad
erreicht werden. Vor allem Akademiker
und Familien entdecken die Universitätsstadt
für sich. Viele pendeln ins
gut 45 Kilometer entfernte Bremen, entscheiden
sich aber für einen Wohnsitz im
kleineren Oldenburg.
Rund 38 Prozent der Bevölkerung
sind zwischen 19 und 45 Jahren alt. Das
liegt nicht zuletzt an den moderaten Preisen
für Bauland (der durchschnittliche
Kaufpreis je Quadratmeter liegt bei etwa
153 Euro) und Wohnhäuser. Das Gros der
Einfamilienhäuser fällt in eine Preisspanne
von 150.000 bis 300.000 Euro. Selbst
große Grundstücke in Innenstadtnähe
sind nicht nur für Großverdiener erschwinglich.
Baufällige Ruinen gibt es so gut wie
gar nicht. Stattdessen durchzieht eine
Vielzahl kleiner Stadthäuser aus den 20erbis
40er-Jahren das Stadtbild. Die Hundehütten,
wie sie im Volksmund genannt
werden, wurden und werden von ihren
Hausbesitzern zum Teil aufwendig saniert.
Ein weiteres Plus der Stadt an der
Hunte: Wirklich schlechte Stadtteile gibt
es nicht. Zwar kennt man auch in Oldenburg
Problemgegenden wie das KennedyViertel
in Eversten, zugleich liegen aber
dort auch die bevorzugten Wohnadressen
– in Eversten etwa das Gebiet rund
um das Everster Holz.
Ambitionierte Neubauprojekte sollen
die Attraktivität der einstigen Residenzstadt
sichern: Immer wieder gibt es Erschließungsvorhaben
– direkt in der
Innenstadt
wurden jüngst die Heiligengeist-Höfe und das Burgquartier entwickelt.
Mit dem Stadtteil Alexanderhaus
im Norden oder dem Bloherfelder Anger
im Westen entstehen auch an den Ortsrändern
neue Quartiere, zusätzliches
Bauland wird in Eversten-West oder in
Ofenerdiek erschlossen.
Aufmerksamkeit dürfte Oldenburg
aber vor allem mit der Revitalisierung seines
Alten Stadthafens erregen. Entlang
der Hunte soll eine moderne, zwölf Hektar
große Wasserstadt mit einem Mix aus
Gewerbeimmobilien (Südseite) und
Wohnungen (Norden) entstehen. Gut
400 Wohneinheiten in Villenform sowie
kleine Mehrfamilienhäuser bilden in acht
bis zehn Jahren den neuen kleinen Stadtteil.
Der Bau könnte nach derzeitigem
Planungsstand Mitte 2011 beginnen.
Wie viel Potenzial Oldenburg als
Wohnstandort hat, beschreibt eine Broschüre,
die die Stadt im März herausgegeben
hat. Als Grundlage haben Stadtplaner
in den vergangenen beiden Jahren
Baulücken und Planungsreserven ausgewertet.
Das Ergebnis: Es gibt noch Potenzial
für rund 11.500 Wohnungen und
Häuser. Als marktfähig wurden Flächen
für fast 4700 Wohneinheiten eingeschätzt.
Neben der Entwicklung des Alten
Stadthafens spielen dabei vor allem
Flächen wie die entlang der Brüderstraße
sowie die Umwandlung der Donnerschwee-
Kaserne eine Rolle.
Oldenburg ist ein wachsender Immobilienmarkt
mit interessanten Stadtentwicklungsvorhaben.
Noch werden
attraktive Objekte vergleichsweise günstig
angeboten, was für Eigentums- und
Mietwohnungen auch mittelfristig gelten
dürfte. Häuser sind ein besonders
lukratives Investment. Experten erwarten
in diesem Segment in den kommenden
zwölf Monaten Wertsteigerungen
um bis zu fünf Prozent.




