Das Wunder von Cumberland - Die besten Wohnanlagen in Berlin - Charlottenburg -

An diesen Montag im vergangenen Jahr erinnert sich Bauträger Detlef Maruhn bestens: An einem einzigen Tag verkauften seine Vertriebsleute nicht weniger als elf Wohnungen im Haus Cumberland. Insgesamt brauchten Maruhn und sein Geschäftspartner Dirk Germandi ganze sieben Monate, um die 186 Wohnungen an den Mann zu bringen – trotz gesal­zener Preise von 4500 bis 7500 Euro pro Quadratmeter.

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Der Mierendorffplatzkiez (die Insel) ist eine der am meisten unterschätzten Wohnlagen innerhalb des Berliner S-Bahnrings. Der ruhige, individuelle aber dennoch aktive Kiez und dessen vielfältige Bewohner wissen die Insellage nahe der City West zu schätzen. Der direkt angrenzende Schlosspark Charlottenburg ist als Möglichkeit der ortsnahen Erholung nicht zu unterschätzen. Auch der Anschluss an das Netz des BVG/S-Bahn ist als sehr gut zu beurteilen, in 10 Minuten am Kudamm oder in 20 Minuten im Prenzlauer Berg zu sein ist kein Problem. Die Internetseite mierendorffplatz.com, das Kiezbüro c/o DorfwerkStadt e.V und die Kiezzeitung Insel-Echo tragen maßgeblich zur Informationsfindung über Vergangenes, Aktuelles und Zukünftiges aus dem Kiez bei und animieren zur aktiven Beteiligung am Kiezgeschehen. Als Fazit: Ein aktiver, attraktiver Kiez, in dem es sich aus vielfältigen Gründen zu leben lohnt und der sehr oft unterschätzt und unterbewertet wird.

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04.09.2011

Unser Ortsteil wird auch Kalowswerder genannt. Kalowswerder wird begrenzt im Süden und Westen von der Spree, im Norden von der Berliner Ringbahn bzw. dem Westhafenkanal sowie im Osten vom Charlottenburger Verbindungskanal. Der Name geht auf einen bereits im Spätmittelalter erwähnten Hof Casow auf dem Gelände nördlich der Spree zurück. Nachdem sich in der Mitte des 19. Jahrhunderts bereits einige kleine Fabriken in Kalowswerder angesiedelt hatten, nutzte die damals noch selbstständige Stadt Charlottenburg das Gebiet seit den 1890er-Jahren für ihre Expansion nach Norden. Als Mittelpunkt des neuen Stadtviertels wurde der Gustav-Adolf-Platz (der heutige Mierendorffplatz) angelegt. Am Tegeler Weg entstand der repräsentative Bau des Königlichen Landgerichts III Berlin. Mit dem Gaswerk an der Gaußstraße und dem Kraftwerk Charlottenburg am Spreeufer wurde Kalowswerder zum zentralen Standort für die Energieversorgung Charlottenburgs. Verkehrlich wurde Kalowswerder durch den 1894 eröffneten Bahnhof Jungfernheide der Berliner Ringbahn erschlossen. Die Bezeichnung Kalowswerder wird heute im allgemeinen Sprachgebrauch nur noch selten verwendet.

29.12.2011

Der Mierendorffplatz befindet sich im Berliner Ortsteil Charlottenburg an der Kreuzung Keplerstraße Ecke Kaiserin-Augusta-Allee. Von dem rund 9000 m² großen Areal aus verläuft die Mierendorffstraße in Richtung Schloss Charlottenburg und die Kaiserin-Augusta-Allee in Richtung Moabit. Er wurde 1950 nach dem sozialdemokratischen Politiker, Sozialwissenschaftler und Schriftsteller Carlo Mierendorff benannt. Die bürgerliche Wohngegend um den Platz wird im Volksmund auch „Mierendorff-Kiez“ genannt. Der Platz besteht aus zwei Teilen und liegt auf der künstlichen Insel zwischen der Spree und dem Charlottenburger Verbindungs- und Westhafenkanal: Dem rechteckigen nördlichen Schmuckplatz mit Springbrunnen und dem dreieckigen südlichen Platzareal, auf dem mittwochs und samstags ein Wochenmarkt stattfindet. Er ist verkehrsreicher Verbindungspunkt einer Buslinie sowie der U7, deren gleichnamiger U-Bahnhof Mierendorffplatz sich unterhalb der Grünanlage befindet und 1980 eröffnet wurde. Bei der Planung des umliegenden Wohnviertels für einfache Leute wurde 1887 der Platz bereits berücksichtigt. Er war ursprünglich im Zusammenhang mit dem Reformationsviertel nach König Gustav Adolf von Schweden benannt. Erst 1912/1913 wurde die Parkanlage nach den Entwürfen des städtischen Gartenbaudirektors Erwin Barth angelegt. Der Mierendorffplatz ist – im Gegensatz zu den prächtigen und repräsentativen Parkanlagen des ausgehenden 19. Jahrhunderts – eher funktional, aber gleichzeitig anspruchsvoll gestaltet. Der nördliche Teil des Platzes war wiederum in zwei Teile geteilt. Im östlichen Teil ein Spielplatz, im Westen wurde ein Blumengarten angelegt, dessen Achsenkreuz in der Mitte durch einen Springbrunnen ergänzt wird. Im Inneren des Platzes wurden hauptsächlich Rosen gepflanzt. Die Anlage wird durch Platanen eingefasst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Platz zunächst für Kleingärten genutzt. 1950/1951 erfolgte der Umbau zur Grünanlage, die dann nach Mierendorff benannt wurde. Nach dem Bau des U-Bahnhofes, der in offener Bauweise errichtet wurde, konnte der Platz in enger Anlehnung an die Pläne von Barth wiederhergestellt werden. Dabei wurden Brunnen, Bänke, Tore und Lampen originalgetreu nachgebildet. Für die historische Rekonstruktion wurde im Jahr 2000 der Gustav-Meyer-Preis verliehen. Eine Gedenktafel erinnert an Barth.

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