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Der (grüne) Patient - Die besten Wohnlagen in Bochum
Die Stadt leidet wie viele andere im Ruhrgebiet an Einwohnerschwund. Günstigere Eigentumsalternativen im Umland verstärken den Trend und treiben junge Familien aus der Stadt. In den vergangenen 20 Jahren ist Bochums Einwohnerzahl um etwa 40.000 auf 366.000 gesunken. Laut dem nordrhein-westfälischen Amt für Statistik dürfte sich dieser Trend auch in den nächsten 20 Jahren fortsetzen. Experten rechnen für 2025 mit einer Bevölkerung von 340.000 Einwohnern....
Die Stadt leidet wie viele andere im Ruhrgebiet an Einwohnerschwund. Günstigere Eigentumsalternativen im Umland verstärken den Trend und treiben junge Familien aus der Stadt.
In den vergangenen 20 Jahren ist Bochums Einwohnerzahl um etwa 40.000 auf 366.000 gesunken. Laut dem nordrhein-westfälischen Amt für Statistik dürfte sich dieser Trend auch in den nächsten 20 Jahren fortsetzen. Experten rechnen für 2025 mit einer Bevölkerung von 340.000 Einwohnern. Und Bochum ist kein Einzelfall. Der demographische Wandel trifft die Region so hart, dass das Frankfurter Architekturbüro Albert Speer und Partner in seinem im vergangenen Jahr veröffentlichten Ruhrplan sogar den Abriss ganzer Stadtteile vorschlug. Die Situation zeigt sich auch auf dem Immobilienmarkt: Viele Wohnungen, besonders in einfachen Lagen, stehen leer. Zudem sind die Mieten mit etwa
3,50 Euro pro Quadratmeter so niedrig, dass sich eine Renovierung des Immobilienbestands für die Eigentümer oft nicht lohnt. In einigen Fällen ist der Abriss eines Gebäudes lohnenswerter als eine aufwändige Instandsetzung. Viele Objekte befinden sich in einem so schlechten Zustand, dass selbst für niedrigste Preise kaum Mieter zu finden sind.
Neubauten in einfachen, mittleren sowie guten Lagen in Bochum erzielen Mieten zwischen sieben und neun Euro pro Quadratmeter. Kay Mengelbier von Wappen-Immobilien weiß, dass sich in Bochum keine höheren Preise durchsetzen lassen. Selbst in angesagten Vierteln wie Ehrenfeld gibt es hier ein klares Limit. Und diese Hürden werden auch in Zukunft den Markt begrenzen. Mehr als acht bis neun Euro lassen sich bei Vermietungen kaum erreichen. Selbst exklusivste Immobilien in noblen Vierteln wie Stadtpark und Stiepel scheitern an der 10-Euro-Grenze. Eine Erkenntnis die alle befragten Makler teilen.
Aber nicht nur der Mietimmobilienmarkt hat zu kämpfen, auch Kaufobjekte haben es schwer. Nur selten wird die magische Grenze von einer Million Euro für ein Luxusobjekt erreicht und Reihenhäuser lassen sich kaum für mehr als 300.000 Euro vermarkten. Zwar gab es in der Vergangenheit eine leichte Preissteigerung. Doch in Zukunft, auch darin sind sich die Makler einig, gibt es keine Luft nach oben. Mittelfristig werden die Preise ihr Niveau halten und stabil ...
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| Capital-Urteil** |



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Schönes kleines Neubaugebiet mit freistehenden Einfamilienhäusern und Reihenhäusern
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