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Lieber Rhein als raus - Die besten Wohnlagen in Bonn
Es ist eng auf dem Immobilienmarkt der UN-Stadt. Makler erleben derzeit einen Kampf um die knappen Wohnungen und Häuser in guten Lagen.
Es wird Sommer, und das heißt für die Bewohner des Bonner Kessels: Die Schwüle nimmt zu, kein Lüftchen regt sich an vielen Tagen. Auch auf dem Immobilienmarkt herrscht fast Windstille. Das Angebot ist knapp, wer Wohnraum besitzt, neigt nicht dazu, ihn abzustoßen. Kaufinteressenten hingegen gibt es zuhauf.
Die Konsequenz: „Die Preise in guten und sehr guten Lagen sind im vergangenen Jahr um fünf Prozent und mehr gestiegen“, sagt Franz Lanzendörfer, Bonner Makler und Mitglied des Gutachterausschusses. Dabei hatte die Zunft im vergangenen Jahr schon das Ende der Preistreiberei erwartet, zu hoch schien schon das Niveau.
„Der Markt wird zunehmend schwerer zu kalkulieren“, stellt Philipp Rothländer, Verkaufsleiter bei Corpus Sireo in Bonn, fest. „Die Kunden überbieten sich gegenseitig, so begehrt sind die wenigen Objekte, die angeboten werden.“ Dazu kommen ungewöhnlich viele Barzahler. „Sechs- bis siebenstellige Beträge werden bisweilen ohne Finanzierung aufgebracht“, berichtet Karsten Heese, Bezirksleiter des Immobiliencenters der Volksbank Bonn Rhein-Sieg. Es wären gute Zeiten für Verkäufer, doch die trennen sich kaum von ihrem Eigentum. Wohin sollten sie sonst mit ihrem Geld?
Die Anziehungskraft Bonns beruht auf einer reizvollen landschaftlichen Umgebung mit hohem Freizeitwert. Dazu lockt die Stadt mit einem großen Arbeitsplatzangebot in zahlreichen Dienstleistungsunternehmen, darunter die Dax-Konzerne Deutsche Telekom und Deutsche Post. Dort, wo früher die Abgeordneten des Bundestags arbeiteten, erstreckt sich heute der UN-Campus. Dort residieren verschiedene Organisationen der Vereinten Nationen. Theater, Oper und renommierte Museen bieten Kulturinteressierten Stoff. Dazu ist die Stadt verkehrstechnisch gut angebunden, in einer knappen halben Stunde ist man am Flughafen in Köln. „Bonn bietet urbane Beschaulichkeit und gewinnt auch für Menschen, die in Köln arbeiten, zunehmend an Attraktivität als Wohnstandort“, fasst Michael Spohr, Lizenzpartner bei Engel & Völkers die Vorzüge ...
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| Capital-Urteil** |



Ich würde niemandem Raten in die Celsiusstraße zu ziehen, gerade der Block 1-5 ist eine Katastrophe, verkommene Wohnungen zu absolut überteuerten Preisen, Schimmel in den Wänden und kaputtem Boden.
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