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Die besten Wohnlagen in Chemnitz - Schlosschemnitz
Schlosschemnitz ist der Stadtteil, der am sichtbarsten vom Trend zum zentrumsnahen Wohnen profitiert. Bestes Beispiel ist das Areal der ehemaligen Schlossbrauerei, wo in den letzten Jahren elf moderne Stadtvillen entstanden sind, einige davon mit Blick auf den angrenzenden Schlossteich. Die Nachfrage ist offenbar so groß, dass der Bauträger nun mit dem Bau von sechs weiteren Stadthäusern begonnen hat, wovon vier bereits für Preise um die 250.000 Euro verkauft worden sein ...
Schlosschemnitz ist der Stadtteil, der am sichtbarsten vom Trend zum zentrumsnahen Wohnen profitiert. Bestes Beispiel ist das Areal der ehemaligen Schlossbrauerei, wo in den letzten Jahren elf moderne Stadtvillen entstanden sind, einige davon mit Blick auf den angrenzenden Schlossteich. Die Nachfrage ist offenbar so groß, dass der Bauträger nun mit dem Bau von sechs weiteren Stadthäusern begonnen hat, wovon vier bereits für Preise um die 250.000 Euro verkauft worden sein sollen. Herausragendes Merkmal der Objekte ist deren Energieverbrauch: Der Wärmebedarf wird fast ausschließlich über Solaranlagen gedeckt. Auch der alte Schloss-Kontor steht vor einer kompletten Sanierung, die den Bau von sieben Eigentumswohnungen in der Größe von 80 bis 200 Quadratmetern mit Preisen von bis zu 1900 Euro pro Quadratmeter vorsieht. Da der Schloss-Kontor dem Denkmalschutz mit den entsprechenden steuerlichen Abschreibungen unterliegt, dürfte sich das Angebot vor allem an Anleger richten. Die meisten Eigennutzer haben eher bestehende Eigentumswohnungen im Fokus, wo kleinere Wohnungen meist nicht mehr als 600 bis 800 Euro pro Quadratmeter kosten, großer Wohnraum um die 1000 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten liegen zwischen fünf und sechs Euro. Nur wer nah am Küchwald wohnen will, muss 6,50 Euro pro Quadratmeter und manchmal auch mehr zahlen.
Der Trend hin zur City wird Schlosschemnitz auch weiterhin positiv prägen. Die neuesten Wohnprojekte im Viertel zeigen das eindrucksvoll. Bei Neubauten und Objekten mit großem Wohnraum sind deshalb leichte Preissteigerungen zu erwarten. Die Preise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand werden dagegen auch in den kommenden zwölf Monaten auf niedrigem Niveau verharren.
