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Die schrumpfende Stadt - Die besten Wohnlagen in Duisburg
Klamme Kassen, sinkende Einwohnerzahlen, hoher Leerstand – Duisburg hat Sorgen. Ganze Häuserzeilen wurden darum abgerissen und Bauland für junge Familien geschaffen. Mit Erfolg: Gerade Düsseldorfer fühlen sich von den niedrigen Preisen der Nachbarstadt angezogen.
Klamme Kassen, sinkende Einwohnerzahlen, hoher Leerstand – Duisburg hat Sorgen. Ganze
Häuserzeilen wurden darum abgerissen und Bauland für junge Familien geschaffen. Mit Erfolg:
Gerade Düsseldorfer fühlen sich von den niedrigen Preisen der Nachbarstadt angezogen.
„Eigentlich müsste man die Hälfte von
Duisburg abreißen.“ Jürgen Dressler verliert
keine großen Worte. Der nach 16
Jahren gerade aus dem Amt geschiedene
Planungsdezernent weiß um Duisburgs
größtes Problem: Die Stadt schrumpft.
Straßen, Kanal- und Stromnetze, Kindergärten,
Schulen und Krankenhäuser
sind auf 600.000 Einwohner ausgelegt.
Aktuell leben hier aber nur 494.048, Tendenz
abnehmend. Die überflüssig gewordene
Infrastruktur kann sich die Stadt
nicht leisten. Dresslers Schlussfolgerung:
„Schlechte Wohnsubstanz sollte durch
hochwertige Angebote ersetzt werden.“
Nur so könnten Gutverdiener von außerhalb
hergelockt werden.
Im gut situierten Süden gelingt das
bereits. Dort zieht bezahlbares Bauland junge Familien an. Die Käuferstromanalyse
des Gutachterausschusses für
Grundstückswerte zeigt, dass 2010 rund
30 Prozent der Käufer nicht aus Duisburg
kamen – eine kleine Überraschung. Eine
kleine Sensation: Die Mehrheit davon,
12,6 Prozent, waren Düsseldorfer.
Und dabei handelt es sich nicht um
einen statistischen Ausreißer, sondern
um einen Trend: 2008 stammten 7,8 Prozent
der auswärtigen Käufer aus Düsseldorf,
im Jahr darauf schon 9,1 Prozent.
Klaus Beul vom Duisburger Gutachterausschuss
räumt jedoch ein: „Die Zahlen
sagen nichts darüber aus, ob die Käufer
ihre Immobilie selbst bezogen“ oder als
Kapitalanlage erworben haben.
So oder so sticht der Preisvorteil den
Imagenachteil immer öfter aus, denn in
der noblen Landeshauptstadt zogen die
Immobilienpreise seit 2008 mächtig an. Mieten für Luxusobjekte stiegen 2010 im
Vergleich zum Vorjahr um mehr als
14 Prozent. Gute Eigentumswohnungen
verteuerten sich in Düsseldorf laut Landesentwicklungsgesellschaft
NRW sogar
um rund 30 Prozent. Im benachbarten
Duisburg zahlen Mieter und Käufer für
vergleichbare Immobilien weniger, aber
schon längst nicht mehr überall. Die Mieten
in ...
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| Capital-Urteil** |



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Innenstadtnah und trotzdem ruhig; wir füheln usn sehr wohl
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