Die besten Wohnlagen in Flensburg - Westliche Höhe

Die westliche Höhe, traditionell der Wohnsitz alter Kaufmannsfamilien, gehört zu den Top-Lagen der Stadt. In der Stuhrsallee, direkt am 4,2 Hektar großen Christiansenpark gelegen, befinden sich herrliche alte Villen aus der Gründerzeit, deren Bewohner durch den Handel mit Rum zu Wohlstand kamen. Die Preise bewegen sich, je nach Objekt und Größe, bis zu einer Millionen Euro. Der Marienhölzungsweg, eine der teuersten Straßen der Stadt, der ...

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Die besten Wohnlagen in Flensburg - Westliche Höhe

Die westliche Höhe, traditionell der Wohnsitz alter Kaufmannsfamilien, gehört zu den Top-Lagen der Stadt. In der Stuhrsallee, direkt am 4,2 Hektar großen Christiansenpark gelegen, befinden sich herrliche alte Villen aus der Gründerzeit, deren Bewohner durch den Handel mit Rum zu Wohlstand kamen. Die Preise bewegen sich, je nach Objekt und Größe, bis zu einer Millionen Euro. Der Marienhölzungsweg, eine der teuersten Straßen der Stadt, der Hermann-Löns-Weg, die Heinrich-Voß-Straße, Falkenberg und Immenhof oder die Roonstrasse sind geprägt durch Stadtvillen, Einfamilien- und Doppelhäuser aus den 20er- und 30er-Jahren. Baugrundstücke gibt es hier kaum noch. Die alten Stadtvillen und Einfamilienhäuser kosten zwischen 300.000 und 500.000 Euro. Die Mietpreise starten bei 6 Euro und erreichen bis zu 14 Euro pro Quadratmeter. Unternehmer und Akademiker schätzen besonders die stadtnahe und ruhige Lage mit dem Marienhölzungswald in unmittelbarer Nähe.

Nur wenige Autominuten entfernt liegt der Flensburg Fjord – ein Paradies für Segler und Surfer. Durch die gute Infrastruktur – Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, zwei der besten Gymnasien der Stadt und Kindergärten – ist das Viertel auch für junge, gut situierte Familien interessant. Besonders begehrt sind die Monokelhäuser mit 120 bis 140 Quadratmetern Wohnfläche in der Matthias-Claudius-Straße, Emanuel-Geibel-Straße und Dietrich-Nacke-Straße. Ihren Namen haben sie wegen eines charakteristischen großen Bullauges an der Hausfront. Auch hier regeln Angebot und Nachfrage den Preis – auf ein Haus kommen bis zu 20 Bewerber. In der Molsenkoppel und den umliegenden Straßen stehen Bungalows aus den 60er- und 70er-Jahren, der Kaufpreis liegt zwischen 250.000 und 400.000 Euro. Trotz Wirtschaftskrise wird hier mit steigenden Preisen gerechnet. Grundstücksinteressenten gibt es zunehmend auch aus dem angrenzenden Dänemark, sodass die Nachfrage insgesamt weiter steigen wird. „Auf der Westlichen Höhe findet ein Generationswechsel statt, wodurch davon auszugehen ist, dass in den Angebotssektor in den kommenden Jahren Bewegung kommen wird“, sagt Hans Martin Kjer von Engel & Völkers.

capital.de, 22.07.2009