Die besten Wohnlagen in Frankfurt - Westend

Das Motto in diesem sehr begehrten innerstädtischen Viertel heißt Aufmöbeln. Meist geht das mit satten Preiserhöhungen einher. Nach Kernsanierungen sind im Westend Mietsprünge von 20 Prozent durchzusetzen. Eine 155-Qua­dratmeter-Wohnung, mit neuer Küche und neuem Stuck aufgepeppt, erzielt jetzt 2000 Euro Miete und damit 500 Euro pro Monat mehr als vor der Schönheitskur.

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Die besten Wohnlagen in Frankfurt - Westend

Das Motto in diesem sehr begehrten innerstädtischen Viertel heißt Aufmöbeln. Meist geht das mit satten Preiserhöhungen einher. Nach Kernsanierungen sind im Westend Mietsprünge von 20 Prozent durchzusetzen. Eine 155-Qua­dratmeter-Wohnung, mit neuer Küche und neuem Stuck aufgepeppt, erzielt jetzt 2000 Euro Miete und damit 500 Euro pro Monat mehr als vor der Schönheitskur.

In einem auf alt getrimmten Neubau mit drei Meter hohen Decken an der Sies­mayerstraße testet der Eigentümer sogar die 30-Euro-pro-Quadratmeter-Miete. „Bei den Wohnungen mit 250 Quadratmetern macht das 7500 Euro. Das sind selbst fürs nördliche Westend neue Höchstmarken“, sagt Engel & Völkers-Vermietungsfachmann Markus Deckert.

Nicht komplett neu bauen, sondern Altes aufwerten ist bei vielen Projekten der Leitgedanke. In kleinen Luxuswohneinheiten, die sich auf teuren Baulücken zwischen die Bürogebäude, Gründerzeitstadtvillen und Bestands­häuser aus den 50er- und 60er-Jahren mischen, zahlen Käufer an der Westendstraße zum Beispiel zwischen 6100 und 7400 Euro pro Quadratmeter in einem Wohnhaus, das zwischenzeitlich als Bürogebäude diente und nun mit zwölf Luxuswohnungen revi­talisiert wird.

An einem kleinen Stichweg entstehen auf dem Grundstück einer alten Villa vier ­Neubauten mit jeweils sechs Wohnungen. Innerhalb weniger Tage fanden sich Mieter für die Edelwohnungen. Kosten: zwischen 20 bis 24 Euro pro Qua­dratmeter.

Das Westend bleibt einer der Preistreiber des Frankfurter Immobilienmarkts. Die Nähe zu Innenstadt und Alter Oper, zu Grüngebieten wie Palmengarten oder Grüneburgpark sorgen für rasante Preisentwicklungen. Im süd­lichen Westend nahe der Feuerbachstraße wechselte 2011 für stolze 1,8 Mio. Euro die teuerste Wohnung Frankfurts den Besitzer.

Immobilienpreise in Westend

Einfamilienhaus Kaufpreis Altbau:1.000.000 - 2.000.000 
Einfamilienhaus Kaufpreis Neubau:k.A.*
Eigentumswohnung Kaufpreis pro qm Altbau:3800 - 6000 
Eigentumswohnung Kaufpreis pro qm Neubau:5800 - 7000 
Haus oder Wohnung Miete pro qm Altbau:13,50 - 18,00 
Haus oder Wohnung Miete pro qm Neubau:16,00 - 19,00 
Capital-Urteil**: 
Durchschnittspreise in Euro für typische Objekte; Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2012
Preisprognose für 12 Monate: = mehr als +5%, = +2 bis +5%, = +2 bis -2%, = -2 bis -5%, = mehr als -5%.
(*kein ausreichendes Angebot; **Capital-Urteil: Ein Haus steht für "Finger weg",fünf Häuser stehen für ein "sehr attraktives Investment")
capital.de, 06.05.2012

Die neuesten User-Beiträge aus der Region

Sie schlagen das Gebiet, das nördlich/südlich zwischen der Miquelallee und Am Dornbusch sowie östlich/westlich zwischen der Hansallee und der Eschersheimer Landstraße liegt, dem Stadtteil Dornbusch zu. Tatsächlich gehört dieses Gebiet - was auch kaum ein Frankfurter weiss - zum Westend (Nord). Beleg s. http://stadtplan.frankfurt.de/frankfurt/cgi-bin/cityguide.pl?action=show&lang=de&size=1076&mapper=33&zoom=50&mapX=3477288&mapY=5553232 Den südlichen Teil dieser Wohnlage als einfach zu bezeichnen, ist bei näherer Betrachtung sicher an der Sache vorbei. In den letzten Jahren sind hier sehr viele hochwertige Mehrfamilienhäuser entstanden (qm € 11 und mehr) sowie einige Reihenhäuser. Duisenbergstr. (mittlere Lage) und Walter-vom-Rath-Str. (einfache Wohnlage) sind überwiegend mit identischen Reihenhäusern aus den 20er Jahren bebaut. Woher der Unterschied in der Bewertung? In der Plieningerstraße und Nebenstraßen ist das amerikanische Diplomatenviertel (in F ist eines der größten US-Konsulate weltweit) mit sehr großen 6-Familienhäusern - die wohnen sicher nicht einfach. Das Kommentarfenster, in das User hier gezwungen sind hereinzuschreiben ist übrigens eine Zumutung. Das geht bei Ihren Wettbewerbern besser.

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Weitere Meinungen zu diesem Beitrag

03.08.2009

Wir haben bewusst die Stadtteil-Zuordnung zugrunde gelegt, die den meisten Lesern - wenn auch fälschlicherweise, wie von Ihnen angemerkt - geläufig ist. Ansonsten wäre die Verwirrung zu groß gewesen. In die Kartendarstellung fließen die Meinungen diverser Makler ein, die nicht immer übereinstimmen. Wir werden gerne bei der nächsten Ausgabe hier noch einmal gezielt nachhaken. In die Bewertung fließt neben der Bausubstanz auch die Umgebung ein. An der Duisbergstraße und Umgebung spielen das Verkehrsaufkommen auf Miquelallee und Eschersheimer Landstraße eine zentrale Rolle. Das wirkt sich negativ auf die Bewertung der Lage und natürlich die Immobilienpreise aus. Das wurde uns von verschiedenen Maklerunternehmen bestätigt. Dennoch ist uns sehr wohl bewusst, dass es einzelne Häuser gibt, die aus der durchschnittlichen Bewertung hervorstechen, weil sie aufgrund ihrer Wohnfläche, Ausstattung oder Grundstücksgröße besser (oder schlechter) sind als das Gros der dortigen Immobilien. Es ist innerhalb des Immobilien-Kompass jedoch unmöglich, einzelne Häuser zu bewerten. Das ließe sich weder auf den Karten, noch innerhalb der Texte darstellen - schon allein aus Platzgründen nicht. Redaktion Capital, Immobilien-Kompass

10.03.2012

Die Lage ist schon recht einfach strukturiert, ich weiss nicht was da Top sein soll. Da würde ich doch lieber im südlichen Nordend wohnen oder im Südlichen Westend, wo ich zu Fuss in der Stadt bin.


 
 

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