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Die besten Wohnlagen in Hamburg - Wellingsbüttel
Wellingsbüttel hat seinen Villencharakter bis heute erhalten. Gerade für Familien mit Kindern ist der grüne Stadtteil direkt am Alsterlauf attraktiv. Das idyllische Wohnen hat allerdings seine Preis – und ist deshalb nicht für jeden finanzierbar.
Wellingsbüttel hat seinen Villencharakter bis heute erhalten. Gerade für Familien mit Kindern ist der grüne Stadtteil direkt am Alsterlauf attraktiv. Das idyllische Wohnen hat allerdings seine Preis – und ist deshalb nicht für jeden finanzierbar.
Weitläufige Grundstücke und großzügige Häuser: Wellingsbüttel hat Charme. Und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. „Die Grundstücksgrößen werden größtenteils streng reguliert“, sagt Axel Beth von Dahler & Company. Im Schnitt liegen sie bei 1000 Quadratmetern. Unter 500.000 Euro ist daher derzeit kein Einfamilienhaus zu haben. Für einzelne Objekte in Top-Lage und mit besonderer Ausstattung werden gelegentlich auch über drei Millionen Euro aufgerufen. Damit ist Wellingsbüttel mit Abstand der teuerste Stadtteil in den Walddörfern und im Alstertal.
Neubauten gibt es nur vereinzelt. Wer auf der Suche nach einer Kaffeemühle, dem klassischen Rotklinkerbau aus den 20er- und 30er-Jahren, oder einem typischen Einfamilienhaus ist, hat gute Chancen in Wellingsbüttel fündig zu werden. Allerdings müssen sich Käufer hier trotz des baulich meist guten Zustands auf eine energetische Sanierung einstellen.
Zu den Top-Adressen des Stadtteils zählt die Friedrich-Kirsten-Straße. Die Grundstücke liegen direkt am Alsterlauf: Die Kombination aus idyllischer Lage und Ruhe ist einmalig, und nicht gerade billig. Etwas günstiger in immer noch guter Lage wird es im Caspar-Ohm-Weg.
Wegen seines grünen Charakters zieht es vor allem Familien aus dem mittleren und gehobenen Management nach Wellingsbüttel. Für sie ist die Umgebung ideal. Tennis, Hockey, Reiten, Golf – die Freizeitmöglichkeiten sind vielfältig. Schulen und Kindergärten sind schnell zu erreichen, und mittlerweile gibt es im alten Ortskern auch Einkaufmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, etwa einen Supermarkt und einen Blumenladen.
Die Nachfrage übertrifft in Wellingsbüttel das Angebot bei weitem, was sich spürbar auf die Preise auswirkt. In der Vergangenheit sind sie kontinuierlich um rund zwei bis fünf Prozent pro Jahr gestiegen. Einzige Ausnahme sind kleinere Einfamilienhäuser und Doppel-Haushälften aus den 60er- und 70er-Jahren. Sie lassen sich nur mit Preisabschlägen verkaufen. Dennoch ist Wellingsbüttel einer der stabilsten Immobilienmärkte in Hamburg. Daran wird sich auch in Zukunft wohl nichts ändern. „Ich gehe auch in den kommenden Monaten von einer grundsätzlich leicht steigenden Tendenz aus“, sagt Beth. Wer jetzt in Wellingsbüttel kauft, macht zwar kein Schnäppchen, aber auch keinen Fehler.
