Die besten Wohnlagen in Hannover - Kleefeld

Gern wird Kleefeld in einem Atemzug mit dem nahe gelegenen Kirchrode genannt. Außenstehenden sagt das beides wenig, aber Hannoveraner wissen: Toplage. Im frühen 20. Jahrhundert für Besserverdienende als stadtnaher Landsitz geschaffen, profitiert Kleefeld bis heute von dieser Grundidee.

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Kleefeld ist von der Sozialstruktur seit jeher dreigeteilt (oder zweieinhalbgeteilt): Das "Philosophenviertel" (benannte nach den Straßennamen, obwohl "Kaulbach" ja ein Maler war) ist in der Tat eine Top-Lage (Bebauung im wesentlichen um 1910); die Gegend von der Kirchröder Straße bis hin zur Bahn ist im Bereich der Gartenstadt auch noch ziemlich gut (Baujahr 1928. Auch hier hat mal ein niedersächsischer Ministerpräsident gewohnt, nämlich Hinrich Wilhelm Kopf). Das Gebiet nördlich der Bahn ist allerdings allenfalls mittel zu bewerten, mit abnehmender Tendenz ("Genossenschaftskleefeld", großteils auch um 1930 bebaut, gegen 1950 erweitert). Von hier dauert es allenfalls in der Rush-hour 15 Minuten in die Innenstadt. Die S-Bahn braucht 4 Minuten zum Hauptbahnhof, mit dem Auto sollten 10 Minuten reichen und zu Fuß schaffe ich das regelmäßig in 45 Minuten.

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