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Klein, aber charmant - Die besten Wohnlagen in Hilden
Wenn Volker Hillebrand, Leiter des Stadtmarketings, den Charme seiner Stadt verdeutlichen möchte, dann erzählt er gerne die Geschichte eines ausländischen Geschäftsführers. Der war sich noch nicht sicher, ob er sich samt Familie in Hilden niederlassen soll. „Entschieden hat dann seine Frau“, sagt Hillebrand, „nach einem Spaziergang durch die Innenstadt meinte sie spontan: ‚Hier wollen wir bleiben.‘“
Wenn Volker Hillebrand, Leiter des Stadtmarketings, den Charme seiner Stadt verdeutlichen möchte, dann erzählt er gerne die Geschichte eines ausländischen Geschäftsführers. Der war sich noch nicht sicher, ob er sich samt Familie in Hilden niederlassen soll. „Entschieden hat dann seine Frau“, sagt Hillebrand, „nach einem Spaziergang durch die Innenstadt meinte sie spontan: ‚Hier wollen wir bleiben.‘“
Dass man in der 56.000-Einwohner-Stadt besser als in anderen Kreisstädten wohnen kann, bescheinigten jüngst Marketing-Experten der Universität Wuppertal. Sie kamen zu dem Schluss: „Hilden ist eine liebenswerte, kulturbegeisterte Familienstadt, die mit ihrem Großstadtangebot und mit kurzen Wegen Leben und Arbeiten auf einzigartige Weise verbindet.“
Da verwundert es kaum, dass hiesige Makler auch Anfragen von Düsseldorfer Kauf-Interessenten erhalten. Die Preise sind für eine kleine Stadt wie Hilden hoch, liegen aber weit unter denen in der Landeshauptstadt. Der durchschnittliche Kaufpreis für ein typisches Hildener Einfamilienhaus aus den Baujahren 1950 bis 1969 beträgt laut aktuellem Grundstücksmarktbericht 259.000 Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für die Renovierung.
Doch Hilden ist bei allen Vorzügen nicht sorgenfrei. Experten sagen einen Bevölkerungsrückgang bis zum Jahr 2030 von etwa 2800 Menschen voraus. Außerdem droht eine Überalterung. Um dem entgegenzuwirken, müssten junge Familien mit Neubauprojekten angelockt werden. Doch die dafür nötigen Flächen sind so gut wie nicht vorhanden. „Hilden ist dicht. Viele, die ein Haus bauen wollen, wandern gen Langenfeld ab“, sagt Maklerin Doris Demski.
Anders gesagt: Wer in Hilden bleiben will, muss sich beim Bestand umsehen. Hoch im Kurs steht dabei vor allem das Wohnen im Süden. „Wenn hier eine Bestandsimmobilie auf den Markt kommt, dann geht das Käuferinteresse bis maximal 500.000 Euro“, sagt Mirko Hartkopf von der Sparkasse Hilden – der Spitzenwert in der Kreisstadt. Auch zentrumsnahe Lagen sind beliebt, vor allem bei Senioren. „Insgesamt gilt für Hilden, dass die Nachfrage nach Immobilien deutlich größer als das Angebot ist“, sagt Oliver Jacobs von Engel & Völkers. Wegen der bereits relativ hohen Preise rechnen Makler dennoch nicht mit weiteren Steigerungen. Preisverfall ist aber auch nicht zu erwarten.

