- Weitere Infos:
- Kurz-Porträt
- Architektur
- Infrastruktur
- Immobilienangebote
- Wohnquartier Report
Die besten Wohnlagen in Magdeburg - Werder
Die hatten hier mal richtig Geld, denkt man, wenn man durch die Straßen des Werders geht und vor den repräsentativen Villen steht, die sich Magdeburgs Industrielle und Bankiers im späten 19. Jahrhundert am Fluss bauen ließen. Die Wohnlagen am Ost- und Westufer (Zollstraße und Oststraße) gehören zu den besten in Magdeburg. Auf dem nördlichen Teil der großen Elbinsel wohnen etwa 2700 Menschen. In Wassernähe gibt es inzwischen nur noch ein freies...
Die hatten hier mal richtig Geld, denkt man, wenn man durch die Straßen des Werders geht und vor den repräsentativen Villen steht, die sich Magdeburgs Industrielle und Bankiers im späten 19. Jahrhundert am Fluss bauen ließen. Die Wohnlagen am Ost- und Westufer (Zollstraße und Oststraße) gehören zu den besten in Magdeburg. Auf dem nördlichen Teil der großen Elbinsel wohnen etwa 2700 Menschen. In Wassernähe gibt es inzwischen nur noch ein freies Baugrundstück. Das Baugeschehen dürfte sich damit ins Innere der Elbinsel verlagern, wo noch etliche freie Flächen darauf warten, attraktiv bebaut zu werden.
Das knapp gewordene Angebot sorgt in den Toplagen weiterhin für stabil hohe Preise. Für Eigentumswohnungen werden bis zu 2500 Euro pro Quadratmeter verlangt. Bei Mieten ist Ähnliches wie in anderen Vierteln zu beobachten. Ungünstigere Lagen verzeichnen Preisabschläge, während die guten Lagen stabil sind oder sogar zugelegt haben. Auf dem Werder liegt die Untergrenze leicht rückläufig bei fünf Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, die Obergrenze weiter bei neun Euro.
Wohnimmobilien auf dem Werder dürften besonders in Elblagen teurer werden. Neubau ist dort nur möglich, wenn dafür historische Villen abgerissen werden. Das wird die Preise vermutlich erhöhen. Der Bau von guten Wohnungen in den elbferneren Lagen wird die Mieten und Preise noch stärker differenzieren.
