- Weitere Infos:
- Kurz-Porträt
- Lang-Porträt
- Capital Urteil
- User-Beiträge
- Immobilienangebote
- Wohnquartier Report
Invasion der Hamburger - Die besten Wohnlagen in Norderstedt
Wohl nirgends sonst im Hamburger Umland lässt sich das Konzept „in Hamburg arbeiten, in Schleswig-Holstein wohnen“ so leicht verwirklichen wie hier. Ohne es zu bemerken, überquert man mit der U-Bahn-Linie?1 von Langenhorn kommend die Landesgrenze, um ein paar Stationen weiter im Norderstedter Stadtteil Garstedt mitten im Herold-Center, einer Shoppingmall, auszusteigen. Wer hier wohnt, muss sich nicht einmal am Telefon als Landei outen – Norderstedt hat dieselbe Vorwahl wie die Hansestadt: 040. Rings um die zentrale Rathausallee profitieren die Norderstedter vom Alles-vor-Ort-Prinzip: Geschäfte, Restaurants, Rathaus, Kino, das Kongress- und Kulturzentrum Tribühne und Marktplätze befinden sich in Gehdistanz.
Angesichts der hohen Immobilienpreise in Hamburg boomte der Norderstedter Markt im vorigen Jahr wie nie zuvor. Marion Faber vom Maklerbüro Engel?&?Völkers spricht von einer „Hamburger Invasion entlang der U-Bahn-Linie bis zur Rathausallee“. In diesem Zuge stieg auch die Nachfrage nach Einfamilienhäusern und Wohnungen in den Stadtteilen Garstedt und Glashütte sowie in Teilen von Harksheide und Norderstedt-Mitte. Weiter nördlich finden sich noch Quartiere, die laut Faber fest in den Händen alteingesessener Norderstedter Familien sind. Hierzu gehören die Liebhaberecken mit Reetdachhäusern um die Bargkoppel zwischen Steindamm und Harckesheyde.
Als Folge der großen Nachfrage haben die Preise für Häuser und Wohnungen im vergangenen Jahr noch einmal angezogen. In allen Stadtteilen liegt die untere Grenze der Durchschnittspreise für Einfamilienhäuser bei etwa 200.000 Euro. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen im Altbau rangieren über 1000 Euro. Mietpreise beginnen bei 6 bis 7 Euro pro Quadratmeter.
Einige Immobilienexperten sehen damit die Entwicklung ausgeschöpft. Thomas Bensow von Trepte Immobilien erwartet weitere Preissteigerungen höchstens noch in den direkt an Hamburg grenzenden Gebieten und im Neubau. Ähnlich beurteilt Makler Hoffmann die Situation: „Tendenziell werden die älteren Objekte im Preis eher nach unten gehen, was vor allem an den vielen unsanierten Häusern aus den 60er- und 70er-Jahren liegt.“

| Capital-Urteil** |



Gute Lage!
1 User fand diesen Beitrag nicht hilfreich.Finden Sie diesen Beitrag hilfreich? ( Ja / Nein )