Bauland satt - Die besten Wohnlagen in Wolfsburg

„Erlebnisstadt Wolfsburg“ – so wirbt die Stadt für sich auf der A2. Und so sehen offensichtlich auch die Wolfburger Bürger ihre Heimat. Die meisten wohnen inzwischen lieber in ihrer Stadt als, wie in früheren Zeiten, in die angrenzenden Landkreise abzuwandern. „Gegenwärtig bevorzugen die Menschen wieder stärker stadtnahe Baugebiete“, berichtet Ralf Broders von der Immobilienabteilung der Volksbank BraWo. „Sowohl die bessere ...
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Durchschnittspreise Top Wohnlage Gute Wohnlage Mittlere Wohnlage Einfache Wohnlage
Einfamilienhäuser (€) Altbau
270.000 - 400.000
220.000 - 300.000
200.000 - 250.000
160.000 - 200.000
Neubau
300.000 - 450.000
260.000 - 400.000
230.000 - 280.000
180.000 - 250.000
Eigentumswohnungen
pro qm (€)
Altbau
1800 - 2300
1500 - 2100
1400 - 1800
1300 - 1500
Neubau
2100 - 2800
1900 - 2400
1800 - 2000
1700 - 1900
Miete pro qm (€) Altbau
7,00 - 8,00
6,00 - 8,00
5,00 - 7,00
4,00 - 6,00
Neubau
9,00 - 11,00
8,00 - 9,00
7,00 - 8,00
6,00 - 7,00
Durchschnittliche Preis- und Mietspannen in Euro für Eigenheime sowie Wohnungen, die bei Wohnfläche, Ausstattung oder Grundstücksgröße typisch für die jeweilige Lagekategorie sind. Als Neubau gelten Objekte, die nicht älter als fünf Jahre sind oder die gerade errichtet werden. Bei Immobilien, die dem Standard nicht entsprechen, können Preise und Mieten von den genannten Werten abweichen. Quelle: Maklerumfrage, Erhebungszeitraum 2011 (*k.A: kein ausreichendes Angebot)
Bauland satt - Die besten Wohnlagen in Wolfsburg

„Erlebnisstadt Wolfsburg“ – so wirbt die Stadt für sich auf der A2. Und so sehen offensichtlich auch die Wolfburger Bürger ihre Heimat. Die meisten wohnen inzwischen lieber in ihrer Stadt als, wie in früheren Zeiten, in die angrenzenden Landkreise abzuwandern.

„Gegenwärtig bevorzugen die Menschen wieder stärker stadtnahe Baugebiete“, berichtet Ralf Broders von der Immobilienabteilung der Volksbank BraWo. „Sowohl die bessere Infrastruktur als auch die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln spielen bei diesen Entscheidungen eine Rolle, besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern.“ Denen wird die Entscheidung, ein Eigenheim zu kaufen, durch die Stadt leichter gemacht: Sie werden durch ein städtisches Darlehen gefördert. Der Zinssatz liegt – je nach Einkommen – zwischen null und zwei Prozent plus 0,5 Prozent Verwaltungskosten.

Das herausragende aktuelle Beispiel für ein Neubaugebiet ist der im Westen der Stadt gelegene und teils zu Mörse, teils zu Ehmen gehörende Kerksiek. Die Standortfaktoren des Areals haben auch die vierköpfige Familie Becker überzeugt. „Für den Kerksiek sprach die ruhige Lage und dennoch hervorragende Verkehrsanbindung mit direktem Autobahnanschluss“, sagt Familienvater Klaus Becker. „Und meinen beiden Töchtern war es wichtig, ohne große Umstände das Gymnasium in der Wolfsburger Innenstadt und die Universität im nahen Braunschweig erreichen zu können.“

Wie Familie Becker denken viele Wolfsburger Häuslebauer, aber auch zugezogene aus dem Umland. Die hohe Nachfrage nach Bauland im Kerksiek hat die Stadt dazu bewogen, die ursprüngliche Einteilung des Gebiets in mehrere Bauabschnitte aufzugeben und es komplett zur Bebauung freizugeben. Platz ist nun für etwa 800 Eigenheime. Dies hat zu einem deutlichen Absinken der Preise sowohl für Grundstücke als auch für Neubauten geführt; Eigenheime kosten nun zwischen 220.000 und 300.000 Euro. Doch Klaus Becker gibt sich zuversichtlich, dass die Preise in seinem Viertel sich wieder erholen: „Die gute Infrastruktur mit Supermärkten in Mörse und Ehmen, zahlreichen anderen Geschäften und einem Schulzentrum im nahen Fallersleben sowie ...
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capital.de, 16.06.2011
4
Capital-Urteil**
Der Wolfsburger Immobilienmarkt bleibt lebendig und hat ein großes Entwicklungspotenzial, sowohl im Zentrum als auch in den infrastrukturell gut erschlossenen Lagen am Stadtrand. Kurzfristig hohe Renditen bieten Objekte in der Innenstadt sowie in den gehobenen zentrumsnahen Stadtteilen Klieversberg und Steimker Berg. Auch das im Westen der Stadt gelegene Fallersleben verspricht weiterhin steigende Immobilienpreise. Sinkende Preise finden sich in Detmerode, wo allerdings ein Strukturwandel eingesetzt hat, der langfristig die Attraktivität des Stadtteils erhöhen wird.
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